Sebi on Tour

eine lang erwartete Reise

 
18Sept
2017

2500km bis Cairns sind geschafft!!

Der frisch geschmiedete Plan aus der Library war letztendlich, recht weit Richtung Norden auf einen Campingplatz direkt am Meer zu fahren. Kurz bevor der Off-Road Teil jedoch beginnen sollte entschieden wir uns noch fix bei Woolworth bisschen einzukaufen. Als wir jedoch wieder zum Auto kamen erwartete uns die nächste Herausforderung! Es ging nicht mehr an bzw. der Schlüssel ließ sich nicht mehr umdrehen und dadurch das Auto nicht mehr starten. Im ersten Moment haben wir uns nur so gedacht: „shit, wir sind so gut in der Zeit und hätten endlich mal bei Licht an einem Campground ankommen können und dann kommt sowas“… Gott sei dank war es in Deutschland gerade morgens und so konnte ich meinen Vater gut erreichen. Ich wusste, wenn jemand jedes Auto wieder zum laufen bringen kann und jegliches Problem lösen kann, dann ist es mein Vater!!! (US Cars Lothar Wolf GmbH in Olching für alle die einen 10* Kfz-Meister benötigen ;) )! Die Laune war bei mir daher gar nicht mal so schlecht. Ich habe also einige seiner Anweisungen befolgt und diente als „Werkzeug“ auf der anderen Seite der Welt. Die ersten Versuche waren leider nichts und wir machten uns auf zu einem Mechaniker. Der konnte uns leider nicht helfen, weil er zu beschäftigt war, gab uns aber eine Nummer von einem anderen. Den haben wir dann auch gleich angerufen und mussten feststellen, dass auch er uns nicht direkt helfen konnte. Es gab letztendlich zwei Möglichkeiten… Möglichkeit 1: das Auto abschleppen lassen (110 Dollar) oder Möglichkeit 2: irgendwie versuchen die Karre wieder zum laufen zu bekommen! Das Problem letztendlich war, dass wohl ein Stift im Zündschloss verrutscht/eingeklemmt oder ähnliches war/ist. Nachdem ich dann die Abdeckung unterm Lenkrad abgeschraubt hatte ging es weiter mit dem Schloss an sich. Ganz hinten, am Ende des Schlosses war ein Plastikstecker, der mit zwei kleinen Schrauben festgemacht war. Diese Schrauben galt es aufzumachen, den Stecker zu entfernen und das Auto dann mithilfe eines Schlitzschraubenziehers zu starten. Hört sich einfach an, ist es auch, wenn man ordentliches Werkzeug da hätte. Also musste ich erstmal in den Woolworth und hab zum Glück ein kleines Set finden können, welches uns weiterhelfen konnte. (wir haben durch den Bettbau zwar Werkzeug da, jedoch nicht das richtige für diese Geschichte…) Zuerst musste ich dann den Griff vom Kreuzschraubenzieher mit der Säge etwas kürzen, damit er nicht zu lang war. Dank des kürzeren Schraubenziehers konnte ich dann nach ca. 10 Minuten die versteckte hintere Schraube lösen und den Stecker raus ziehen. Jetzt kam natürlich die Stunde der Wahrheit… Schraubenzieher in den Schlitz, umdrehen und die Karre lief wieder!!!!! Unsere Jubelschreie wurden durch einen Australier auf der anderen Seite des Parkplatzes erwidert und wir packten unser Campingzeug wieder ein. Wir hatten kurz davor begonnen alles schön aufzubauen und zu essen, weil wir uns schon auf eine Nacht auf dem Supermarktparkplatz eingestellt hatten. Fertig eingeräumt und mit laufendem Auto ging es dann - wieder mal - bei Dunkelheit los Richtung Norden. Nach 1,5h fahrt sind wir dann einfach auf irgend einen Parkplatz, bauten das Bett um und fielen todmüde in die Matratze.

Am morgen drauf ging es auch schon wieder recht früh weiter, weil wir uns mit einem chilligen Tag in Byron Bay verwöhnen wollten nach all den Strapazen des Vortages! Wir waren dann so gegen halb 10 dort und frühstückten das erste mal am Strand, sahen Surfern zu und genossen es extrem am Strand zu sein und die Seele bisschen baumeln zu lassen!! Das Geld für das Auto war inzwischen auch auf meinem Australischen Konto angekommen also sind wir nach dem Aufenthalt am Beach weiter Richtung Bank gezogen, haben das Geld an Tom überwiesen. Danach haben wir dann erstmal besprochen, wohin es jetzt gehen sollte. Am Auto fehlten letztendlich noch zwei Units, die es perfekt machen würden. Zum einen ein Dachzelt und zum anderen eine Markise. In Grafton waren wir bereits in einem Laden, der dies auf Autos montiert, es aber nicht vorrätig hatte und uns eine andere Werkstatt empfohlen hatte. An genau dieser, - welche sich an der Gold Coast befindet - angekommen, informierten wir uns erstmal wieviel uns der ganze Spaß kosten würde. Mit satten 2,300,- Doller ist der Preis jetzt nicht gerade traumhaft aber der Verkäufer kam uns entgegen und rechnete uns alle möglichen Rabatte drauf. Dank des finanziellen Zuschusses meiner Eltern für das Zelt (sie werden auf jeden Fall ja auch davon profitieren), ging der finale Preis von 2,000,- Doller dann für mich in Ordnung, also machten wir direkt einen Termin für den nächsten Tag aus um es direkt Montieren zu lassen. Direkt nebenan fanden wir dann auch noch eine Werkstatt, die spezialisiert auf Risse in den Scheiben ist. (wir haben einen kleinen Riss wegen einem Stein oder ähnlichem in der Windschutzscheibe gehabt, welcher größer geworden war). Eigentlich wollten wir uns dort einfach mal informieren wieviel sowas kosten würde und hofften, dass die Scheibe nicht ausgetauscht werden müsse! Zum Glück war der Typ suuuuper cool drauf und behob uns den Schaden direkt für einen moderaten Preis. Nachdem das alles erledigt war hatten wir endlich gute Chancen bei Sonnenlicht an einem Campingplatz anzukommen und fuhren auch direkt los! Nach ner Stunde fahrt und 30 Minuten Off-Road ging es aber nicht weiter, da ein Tor uns den Weg versperrte… „na super, das könnte uns mal wieder die Ankunft bei Sonnenlicht kosten“ hab ich mir nur gedacht und als und dann ein Ranger sagte, dass es da nicht durch ging mussten wir wohl oder übel wenden und uns was anderes Suchen. Noch hatten wir aber 3/4h Zeit was zu finden bevor die Sonne unter ging. Letztendlich war es gut, dass es nicht weiter ging, denn sonst hätten wir komplett vergessen, dass wir den Umbau vom Auto bar zahlen müssen und das Limit beim abheben an den ATM´s bei 1000,- Doller lag. Also sind wir erstmal zu dem nächsten ATM meiner Bank gefahren (welcher 30 Minuten entfernt in einem richtig komischen Bergdorf lag) und haben es dann auch geschafft eine Stunde vor Sonnenuntergang auf unserem neuen Campground anzukommen. Das erste mal bei Sonnenlicht das Bett umbauen, kochen, alles herrichten etc. war schon ziemlich komisch und Sätze wie: „also eigentlich sollten wir das erst bei dunklem machen“ oder „voll komisch das zu machen wenn man alles sieht“ waren keine Seltenheit! Nachdem wir dann gegessen hatten und es Dunkel war, haben wir uns Bettfertig gemacht und wollten noch nen Film schauen. Als wir aber auf die Uhr sahen und es einfach 19:00 Uhr war mussten wir lachen, weil es sich wie 23 Uhr angefühlt hatte! Naja ich bin dann auch nach 10/15 Minuten eingepennt und hab das erste mal so richtig Schlaf nachgeholt.

Nach dem Frühstück ging es dann auch wieder in Richtung Gold Coast zurück. Der finale Umbau stand auf dem Plan und wir freuten uns total das Auto endlich abgeben zu können! Beim Monteur angekommen erklärten wir ihm schnell wie man unser Auto inzwischen starten muss und dann ging es auch schon zum Mc Donalds um sich mit WLAN und einem Kaffee die Wartezeit (3h) etwas erträglicher zu gestalten. Nach knappen drei Stunden riefen wir also kurz an und erkundigten uns wie weit das Auto war. Fünfzehn Minuten brauchten sie noch also sind wir auf dem Weg zurück zur Werkstatt an einem Domino´s vorbei und haben uns noch eine Pizza gegönnt. Staunend und auch Stolz sind wir dann mit einem fetten Grinsen in den Laden gestapft, nachdem wir das Auto fertig umgebaut gesehen hatten. Bezahlt und erklärt war auch schnell alles und so konnte es dann weiter Richtung Norden gehen. Was wäre jedoch ein Tag ohne irgendwelche Komplikationen… Nachdem wir bei Coles (Supermarkt) noch Eis geholt hatten um unsere Kühlbox weiterhin schön kühl zu halten, kam es dann zu genau diesen Komplikationen! Der Blinker ging nicht mehr, genauso wie der Tacho und sonstigen Anzeigen im Armaturenbrett… Ich hab mir nur gedacht: „na super, das könnte ne Herausforderung werden“! An der nächsten Tanke sind wir dann natürlich gleich raus gefahren und ich hab mir mal angeschaut, was es hätte sein können. Der Verdacht, dass es an dem Stecker, mit dem wir das Auto starten zu tun haben könnte lag nah und so war es dann auch. Kaum hatte ich die Abdeckung runtergeschraubt, flog mir der Stecker auch schon mehr oder weniger entgegen. Im ersten Moment war ich verzweifelt und überfordert! Wusste nicht so recht was ich tun sollte aber dann hab ich mir gedacht: „das bekommst du schon auch noch hin“, „schau es dir in Ruhe an und bring den scheiß einfach wieder zum laufen“! So kam es dann auch! Nach ca einer halben Stunde - Stunde Fummelarbeit und logischem Durchgehen des Schalters, hatte ich alles wieder richtig zusammen gebaut und musste es nur noch wieder an seinen Ursprünglichen Ort anbringen. Das war dann auch recht schnell geschafft und die Stunde der Wahrheit rückte näher… Schraubenzieher rein, umdrehen uuuuunnnnnnnddddd………. ER LIEF WIEDER!!!!!!! Nach meinem kleinen Anfall aus Freudensprüngen und Jubelschreien gings also ab hinters Steuer und mit frischem Elan Richtung Norden (wieder mal mit ner fetten Verspätung im Gepäck)! Ankunft am Campingplatz war dann natürlich wieder mal bei Dunkelheit. Dass ich das Zelt dann natürlich auch gleich austesten wollte ist ja klar, aber es im Dunkeln das erste mal aufbauen zu müssen war weniger cool… Zum Glück hatten wir total nette Nachbarn - ein Ehepaar aus Brisbane, die gerade mit ihrem Boot wieder aufm weg nach hause waren -, die mir mit ihrer Taschenlampe den „Weg“ leuchteten und mit Rat und Tat zur Seite standen. Nachdem das Zelt dann aufgebaut war, ging es ans essen machen und danach dann auch recht zügig ins Bett, denn am nächsten Tag stand ein knapp 600km Trip vor uns.

Die erste Nacht im Dachzelt war extreeeeem kalt aber gut! So gegen halb 7 wurde ich „liebevoll“ von Tim geweckt und es ging gleich an einen keinen Basketballplatz direkt neben dem Campingplatz für ein kleines Tabata-Workout am morgen (vertreibt bekanntlich Kummer und Sorgen). Das tat auf jeden Fall wahnsinnig gut! Noch besser war jedoch die warme 3 Minuten Dusche die es kostenlos auf dem Campground gab!! Die erste warme Dusche seit dem Auszug aus dem Hostel!! Nach dem Frühstück ging es dann aber auch schon ins Auto, denn es stand ein langer Roadtrip auf dem Programm! Wie immer schafften wir es nicht ganz im hellen anzukommen aber der Campground war soweit recht schön und gut ausgestattet. Viel stand nach den knapp 600km dann nicht mehr auf dem Programm… Eigentlich der Klassiker mit Kochen, abwaschen und danach ins Bett gehen und schlafen.

 

Die zweite Nacht im Zelt war schon viiiiel erträglicher als die erste (lag vielleicht auch dran, dass ich mehr an hatte)! Nach guten 9h schlaf ging es dann nach dem Frühstück auch schon ab ins Auto für den letzten längeren Tagestrip! Ca. 480km lagen vor uns, welche wir auch locker flockig meisterten. Tim gewöhnt sich inzwischen auch an die längeren Fahrten im Auto also kann ich mich auch immer wieder etwas entspannen und die Füße hoch legen, oder aber auch ein paar Fotos machen. Der restliche Tag war nicht sonderlich spektakulär! Wir sind zwar bei Tageslicht angekommen, haben aber dann auch nicht mehr viel gemacht außer einmal durch das Dorf - rechts und links ca. 10/20 Häuser dann war man durch - zu laufen und anschließend zu kochen.

 

Inzwischen sind auch schon zwei Wochen vergangen, seitdem wir in Sydney gelandet sind! So viel haben wir jetzt schon erlebt und es kommt mir länger vor als zwei Wochen! Ein kleines Fazit zeigt, dass es unterm Strich einfach Traumhaft läuft! Natürlich waren ein paar Situationen mit dabei, die nicht perfekt liefen aber ohne diese wäre eine Reise ja auch irgendwie keine richtige Reise… Nach einem kleinen Tabata vorm Frühstück ging es dann auch wieder mal weiter Richtung Norden! Auf dem Weg zum Campground viel mir immer wieder die Ausschilderung vom „Billabong Sanctuary“ auf. Da ich schon viel darüber gehört habe, musste ich natürlich raus fahren und mir das ganze genauer anschauen. Nach kurzem Überlegen ging es für uns dann auch rein und wir sollten nicht enttäuscht werden! Begonnen von frei rum hopsenden Kängurus, über dicke 25KG Wombats, den giftigsten Schlangen der Welt bis hin zu 4 Meter Krokodilen und natürlich KOALAS war alles mit dabei! Einfach der Hammer!!! Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus und es gab alle habe Stunde eine neue Vorführung (eigentlich ist man von einer in die andere gegangen und hatte keinen Puffer aber es hat sich wie gesagt total gelohnt und man hat wahnsinnig viel über die einzelnen Tiere etc. gelernt)! Dass wir dann letztendlich noch eine Schlange, eine Blauzungenechse und ein Krokodil - ja ein echtes Krokodil (es sieht kleiner aus als es eigentlich ist tongue-out)!!! - auf der Hand hatten und das ganze auf Foto hatten ging es auch schon zur Krokodilfütterung, welche auch sehr beeindruckend war! Danach hatten wir aber alles wichtige (unserer Meinung nach) gesehen und sind weiter gefahren auf den nächsten Campingplatz. Nach einem kurzen Abstecher zum 50 Meter entfernten Strand haben wir unser Lager auch schon aufgeschlagen und lernten unseren Nachbarn Martin kennen. Der Typ ist einfach ein cooler aber auch ein total verrückter Australier (der in Deutschland geboren ist). Am Abend sind wir dann noch ne Runde mit ihm zusammen gesessen. Die Geschichten aus seinem Leben würde ich niemals glauben, wenn er sie mir nicht kurz später durch Bilder bewiesen hätte! Eine „kleine“ Geschichte als Beispiel: Er kümmerte sich vor ein paar Wochen um eine kleine Farm, weil die Besitzer im Urlaub waren. Eines Abends ist er dann raus und wollte sich einfach erleichtern. Plötzlich bemerkte er, dass neben seinem rechten Fuß eine Brown Snake (die zweit giftigste Schlange der Welt) lag. Was macht man also, wenn man beim pinkeln solch eine Schlange neben sich hat?? Na ist doch klar und das haben wir am heutigen Tag auch im Sanctuary gelernt! Am besten nicht bewegen, denn Schlangen sind Taub aber können auf extreme Schwingungen am Boden (z.B. durch panisches Stampfen) aggressiv reagieren. Also ist er einfach aufm fleck stehen geblieben und hat seinen Buddy angerufen. Der kam dann auch kurze Zeit später mit ner Schrotflinte vorbei und das wars dann auch mit der Schlange! In der Zwischenzeit hat Martin aber erstmal ein paar Fotos gemacht, denn wenn er schon nicht weg kann, kann man ja wenigstens ein paar Fotos machen hat er gemeint! Die Schlange war übrigens ca. 1,75m lang!!! Ziemlich krasse Leistung da ruhig aufm Fleck stehen zu bleiben und zu warten bis der Kumpel mit der Schrotflinte vorbei kommt aber es hat sich ja bewährt!! Damit war der Tag aber auch am Ende und wir gingen ins Bett.

Nach dem Frühstück und der Verabschiedung von Martin sind wir dann das letzte Stückchen nach Cairns hochgefahren. Joa und da sind wir jetzt, haben uns für zwei Nächte ein Hostel gebucht, da es rund um Cairns keine Möglichkeiten gibt zu Campen und wir ab morgen (19.10.) mit dem Tauchkurs starten. Dieser geht dann bis Sonntag. Dienstag + Mittwoch in der Tauchschule und Donnerstag bis Sonntag gehts mit nem Schiff raus aufs Riff!!!! Wird sicher richtig geil und wir (ich bisschen mehr als Tim) freuen uns extrem auf die Erfahrungen unter Wasser. Danach steht dann auch schon der erste entspannte und geile Roadtrip bis nach Cooktown auf dem Programm (mit vielen Off-Road Passagen und sicherlich auch guten Bildern und Eindrücken!), von dem ihr natürlich auch noch hören werdet (genauso wie vom Tauchkurs)!

 

bis dahin,

euer Sebi

12Sept
2017

Die ersten Tage in Australien

Angefangen hat es natürlich mit dem Flug, welcher meiner Meinung nach echt nicht so schlimm gewesen ist wie immer alle gesagt haben! Der erste Flug (6h) ging wahnsinnig schnell vorbei. Am Anfang hatten wir bisschen Panik, dass wir den Anschlussflug verpassen könnten, weil wir ne Stunde zu spät los geflogen sind und „nur“ 1,5h Aufenthaltszeit in Abu Dhabi hatten. Am Ende waren wir aber trotzdem irgendwie pünktlich da. Am Ende hatten wir trotzdem ein bisschen Stress und mussten unser völlig überteuertes Burger King Menü runter schlingen, weil wir uns wohl bisschen viel Zeit genommen haben um zum Anschlussgate zu kommen.

Im zweiten Flieger (A 380 - es ist einfach ein richtig geiles Teil!!!) angekommen, haben wir dann auch gleich mal unseren „Iren“ kennengelernt, welcher in unserer Reihe am Gang saß. Auch wenn er die Bedienung vom Display so überhaupt nicht kapiert hat und alle paar Minuten Hilfe gebraucht hat, war er trotz allem echt ein lustiger und netter Kerl! (PS: Papa üb schonmal bisschen am Tablet, damit du dich da wenigstens bisschen zurecht finden kannst und nicht so drauf rum hämmerst wie der Ire.) Der Flug an sich war mit 13h schonmal 1h weniger als Ursprünglich auf dem Plan stand und die ersten 5/6 Stunden vergingen auch wieder recht schnell. Die zweite Hälfte aber, war dann schon eher so, dass man nichts dagegen gehabt hätte schon etwas früher wieder zu landen. Letztendlich haben wir die 13 Stunden locker flockig abgesessen und waren voller Vorfreude als es endlich aus dem Flieger ging!!!

Die Vorfreude wurde aber bei Tim relativ schnell mit einer ziemlich (für mich) lustigen Auskunft gedämpft. Wir sind gerade an unserem Gepäckband angekommen, da wurden auch schon ein paar Leute aufgerufen. Natürlich haben wir am Anfang überhaupt nichts mitbekommen, aber als dann plötzlich der Name Beck fiel dämmerte es uns beiden schon… Es roch extreeeeeem nach einem Deja vu (Tim hatte das schonmal auf seiner Mittelamerika Reise) und so kam es dann auch! Sein Gepäck ist in Abu Dhabi einfach nicht in den Flieger geladen worden und mit dieser Nachricht war die Stimmung bei ihm verständlicherweise auch ziemlich im Keller. Aber naja kann man ja nix machen und dann hieß es einfach Mund abputzen und weiter gehts Richtung Hostel. Also ging es nach etwas umherirren zur Bahn und dann auch schon zum Hostel. Die Leute im Hostel waren super nett! Es gab ne fette Bar und viiiiiiiiiiiele junge (und auch ein paar alte) Traveller. Mit unserem Zimmer haben wir laut unseren Mitbewohnern - zwei deutsche, einer aus Sri Lanka und ein Koreaner von dem man aber nie etwas mitbekommt hat - wahnsinnig Glück gehabt, weil wir eine Dusche, ein WC und eigentlich auch echt viel Platz hatten. Das einzige Manko ist natürlich das Bett.. Auf´m Rücken pass ich genau rein und auf dem Bauch muss ich halt die Füße einfach hinten auf die Gitter legen. Wäre aber auch ein Wunder gewesen muss ich sagen, wenn das Bett nicht zu klein gewesen wäre! Gehört halt dazu im Hostel.

 

Der erste richtige Tag hat dann für mich schon um 2:45 australischer Zeit begonnen. Wir waren am Vortag so gegen 11 im Bett und nach den 3,45h schlaf hat sich mein Körper einfach mal gedacht, dass es reicht und er jetzt einfach wach bleiben will. Zum Glück hab ich mir einige Netflix Serien und Filme offline runter wodurch die Zeit bis 7 dann auch relativ schnell vergangen ist. Dann hab ich es aber auch nicht mehr im Bett ausgehalten und bin runter gegangen in die Lobby (in der um 7 in der früh schon laut Musik läuft) und hab bisschen geschaut, was ich gerne die Tage in Sydney und in der Umgebung anschauen möchte. Tim hat sich dann so gegen 8 auch dazu gesellt und wir sind zügig einkaufen gegangen, denn wir hatten NIX zu essen und junge Männer mit leeren Mägen haben meistens keine besonders gute Laune.. Also sind wir erstmal bisschen durch Sydney geirrt bis wir endlich nen Woolworth gefunden haben. Drinnen angekommen haben dann erstmal ordentlich die untersten Zeilen der Regale geplündert (je billiger desto besser war unser Motto). Nachdem wir die ganzen Einkäufe nach hause geschleppt haben gab es auch endlich Frühstück und danach hat sich Tim ne Runde aufs Ohr gehauen und ich hab mich auf in die Bib gemacht um mich ein bisschen mit WLAN zu verwöhnen, meine TFN (TaxFileNumber) zu beantragen und anschließend meinen Bank Account zu eröffnen, was eine echte Herausforderung war. Danach ging es wieder zurück ins Hostel um Tim abzuholen und eine SIM Karte besorgen zu gehen. Das ging ganz unkompliziert und der Typ vom Laden war echt ne coole Socke.

 

Am zweiten Tag ging es für mich auch wieder recht früh aus dem Bett! So gegen 6 war ich komplett wach und hatte eh vor ein Workout am Morgen zu machen (das letzte war zu dem Zeitpunkt viel zu lange her!!). Also, gesagt getan bin ich mit der Musikbox und Wasser bewaffnet um halb 7 ausm Zimmer und und machte mich auf in den nächsten Park. Dass der Park einfach nur ne runde Grünfläche inmitten lauter Business Wolkenkratzern war, hab ich natürlich nicht wissen können, aber ich war schonmal da und hab das Programm dann natürlich auch fix durchgezogen! Komisch war es aber schon etwas dort zu trainieren wo sonst nur Leute im Anzug und Krawatte zur Arbeit stapfen. Nach dem Workout ging es dann auch wieder ins Hostel, schnell Duschen und noch schneller zum Frühstücken! Danach stand dann auch schon die Autosuche aufm Programm und wir haben einige Telefonnummern abgeklappert und einige Anzeigen auf Gumtree (Ebay ähnlich) wurden natürlich auch angeschrieben. Einer -Tom- hat uns dann auch direkt angerufen und bisschen mit uns gequatscht! Tom ist ein super sympathischer Kerl, der uns dann auch gleich nen Video vom Auto gemacht und geschickt hat. Am Mittwoch ging es dann auch schon mitm Zug nach Newcastle um das Auto anzuschauen und eventuell sogar gleich zu kaufen! Dazu aber später mehr...

Ansonsten sind wir dann noch recht lang durch Sydney gelaufen und haben uns das Opernhaus und die Harbour Bridge etc. angeschaut, sowie das von Sydney erkundet, was wir noch nicht gesehen hatten. Recht viel mehr haben wir nicht gemacht und sind dann am Abend auch schon recht früh ins Bett, weil es dann am Tag drauf früh raus ging um nach Newcastle zu fahren.

 

Um halb 8 ging es dann also auch schon raus aus den Federn und zum frühstücken. Die Stimmung war gut aber auch angespannt, weil eine 3h Zugfahrt auf uns wartete und wir nicht unbedingt mit dem Zug wieder zurück nach Hause fahren wollten. Das wäre mit nem eigenen Auto natürlich viiiel geiler! Um kurz nach 9 kam dann auch schon unser erster Zug und es ist echt lustig, dass die Bahn wohl auf jedem Kontinent nicht sonderlich gut funktioniert! An der zweiten Haltestelle mussten wir wegen technischen Problemen umsteigen... Zum Glück waren wir aber überpünktlich und hatten genug Puffer um den Spaß zu kompensieren! Gegen kurz vor 12 waren wir dann auch schon in Newcastle und stiegen in einen Bus um, der uns laut Maps nach zwei Stationen an den Zielort bringen sollte. Also sind wir an Station zwei ausgestiegen, bisschen umhergeirrt und haben uns dann final dazu entschieden, Tom (Verkäufer) einfach unseren Standort zu schicken damit er uns abholen konnte. Kurze Zeit später kam er dann auch schon angefahren und brachte uns zu sich nach Hause. Tom ist ein typischer australischer Surfer Boy kann man sagen und nachdem wir bisschen gequatscht haben ging die Besichtigung auch schon los! Es war sehr komisch muss ich sagen das Auto anzuschauen und alles, was mein Vater mir mit auf den Weg gegeben hat, was ich abchecken soll durchzuarbeiten und feststellen zu müssen, dass außer dem Reserverad, welches ziemlich runter gefahren war, einfach alles echt super gut in Schuss war. Ich hab mir die ganze Zeit nur gedacht: "da muss doch was falsch sein“, "da muss doch irgendwo was negativ dran sein an der Karre", denn es war das erste Auto, das wir angeschaut haben. Kurze Zeit drauf ging es zur Probefahrt und ich bin ganz gekonnt erstmal zur falschen Türe gegangen... Das erste mal Linksverkehr war dann auch ziemlich krass für die Nerven! Das mit Abstand schlimmste sind wie vielen vielleicht bekannt ist die Kreisverkehre, die alle paar Meter kommen... Da fühlt man sich einmal recht sicher auf der Straße und schwups biegt man falsch ab und steht auf einmal auf der rechten Seite der Straße und Autos kommen einem entgegen!! Geht schnell aber bis jetzt ist alles gut gegangen und man gewöhnt sich echt schnell dran.

Auf jeden Fall gab es bei der Probefahrt auch nichts zu bemängeln, weshalb wir gleich zur Bank gefahren sind um das Geld zu besorgen. Es wäre natürlich total einfach gewesen, auf die Bank zu gehen, das Geld abzuheben und dann glücklich mit dem Auto wieder heim zu fahren aber NEIN natürlich muss es ein bisschen komplizierter von statten gehen... wir waren also in der Bank und konnten das Geld nicht abheben, da wir erstmal eine "over sea" Überweisung bei der DKB anmelden mussten, diese genehmigt werden musste und dann würde das Geld innerhalb von ein paar Tagen auf das Australische Konto überwiesen werden. Blöd natürlich, wenn man in Newcastle steht, das Auto kaufen möchte und nicht an das Geld kommt, weil das Limit beim Abheben am Automaten bei 1000,- Dollar liegt. Tom ist uns aber sehr entgegen gekommen und hat 1000 Dollar als Anzahlung genommen, unsere Daten bekommen und wir haben ausgemacht, dass wir den Rest dann am Samstag Zahlen wenn wir aufm weg nach Cairns in Newcastle vorbei kommen! Richtig nice und wir konnten das Auto gleich mitnehmen!!

Dann hieß es erstmal 2,5h mitm Auto wieder nach Sydney fahren, was außer zwei fast Unfällen an Kreisverkehren gut gelaufen ist.

Letztendlich haben wir das Auto etwas außerhalb abgestellt, sind dann mit der Bahn wieder ins Hostel gefahren und nach dem Essen tot ins Bett gefallen.

 

Am Donnerstag war dann das erste mal BEACH angesagt!!! Es ging mit nem ganzen Bus voller Hostel Leute nach Bondi Beach und es war richtig geil! (Nicht nur weil es Goon und Burger for free gab)! Es war sehr windig und dadurch auch bis zu (schätzungsweise) 3/4m Wellen. Es ist schon krass beeindruckend den Surfern zuzusehen wie sie auf den riesigen Wellen runter heizen und man bekommt gleich Lust es selber auszuprobieren! Nach ein paar Trinkspielen und einem Walk zu einem weiteren Strand ging es dann auch wieder zurück ins Hostel. Dort angekommen haben wir kurz etwas entspannt und sind dann das erste mal Goon (5L Billigwein) kaufen gegangen und haben unseren Abschied bzw. unseren letzten Abend im Hostel etwas zelebriert. Ziemlich schade, die Leute zurück zu lassen, die man gerade erst angefangen hat besser kennen zu lernen aber die Welt ist klein und vielleicht sieht man sich ja irgendwann mal wieder!!

Am nächsten Morgen sollte es dann also so richtig los gehen. Das eigene Auto schön umbauen und dann ab Richtung Cairns ins Warme war das Ziel. Hört sich einfach an, begann aber leider mit einer zweistündiger Suche nach dem Autoschlüssel… Ich hatte am Abend davor schon meinen Backpack gepackt, damit ich es in der früh nicht mehr machen musste und habe den Schlüssel dann - warum auch immer - in eine Seitentasche vom Rucksack und dann eine Wasserflasche drauf gestellt! Die Stimmung war extrem im Keller als wir nach 1,5h suche, 2x alles einzelnd raus geräumt hatten und alles mögliche abgesucht haben der Schlüssel nirgendwo zu sehen war. Das einzige, was noch in meinem Rucksack drinnen war, waren die Wasserflaschen aber auf die Idee sind wir beide irgendwie nicht gekommen einfach mal da drunter nachzuschauen… Wir hatten schon die Leute von der Rezeption vom Hostel gefragt was wir denn machen könnten wenn wir einen Autoschlüssel (den einzigen) verlieren und natürlich kam Google auch auf seine Kosten aber letztendlich haben wir ihn zum Glück ja wieder gefunden. Also ging es mit einer gut 2-stündigen Verspätung los zur Bahn um das etwas außerhalb abgestellte Auto abzuholen. Schnellstmöglich ging es dann auch schon zu Bunnings (Baumarkt) und zum Ikea einkaufen. Da das zuschneiden der Bretter bei Bunnings und das Shoppen bei Ikea so lange gedauert hat, dass es draußen bereits dunkel war, haben wir uns dazu entschieden auf einen Campingplatz zu fahren und die Umbauarbeiten auf Samstag zu verschieben. Die ganze Panik bezüglich des eventuell verlorenen Autoschlüssels in Kombination mit Bunnings und Ikea war einfach zu ermüdend um noch ein qualitativ hochwertiges Bett bauen zu können.

Samstag stand also letztendlich der Umbau des Autos an! Gerade bei Bunnings angekommen haben wir dann auch gemerkt, dass wir eh ein bisschen was vergessen hatten und waren froh nicht am Vorabend schon begonnen zu haben denn sonst hätten wir irgendwann begriffen, dass uns was fehlt und so konnten wir alles, was wir nicht gerade zur Hand hatten auch gleich wieder beim Bunnings holen. Nach 6 Stunden schrauben, sägen und feilen war die Konstruktion zu 90% fertig und es war mal wieder die Sonne untergegangen. Deshalb haben wir entschieden, erstmal zum Campground zu fahren, welcher sich mitten in den Blue Mountains befand und dort dann die letzten 10% fertig zu machen. Die 1,5h fahrt waren knackig und  nach 20 Minuten Offroad waren wir dann auch schon an unserem ersten kostenlosen Campingplatz. Dort angekommen haben wir bei Temperaturen knapp über 0 erstmal die letzten 10% eingebaut und sind dann anschließend todmüde ins Bett gefallen. Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt haben natürlich nicht gerade positiv dazu beigetragen die erste Nacht im selbst umgebauten Wagen erfolgreich zu gestalten aber ich hab super geschlafen und bin total froh und auch stolz, dass wir die Bettkonstruktion so gut hinbekommen haben. Ich kann locker drinnen liegen (140x200) und über die Matratze von IKEA kann man auch nicht klagen!

Die erste Nacht mitten in der Wildnis war aufgrund fehlender Vorhänge mit dem Sonnenaufgang vorbei, was ich persönlich sehr gut finde, denn die Tage in Australien sind sehr kurz, weil die Sonne bereits um 18:00 Uhr unter geht und man dann nicht viel mehr macht als essen zu kochen, am Lagerfeuer zu sitzen und mit den anderen Reisenden zu quatschen. So also auch am ersten kompletten Sonntag meiner Reise. Als erstes standen aber noch noch ein paar Lookouts auf dem Programm. Wir starteten mit einem entspannten Frühstück in den Sonntag und wurden von einem sehr neugierigen Vogel besucht. Nach dem Frühstück sind wir dann noch an den 100m entfernten Lookout über die Blue Mountains gegangen und haben uns dann auch schon auf den Weg in Richtung „Three Sisters“ gemacht. Diese wurden dann auch recht schnell abgehakt und danach ging es erstmal auf ne Runde WLAN und zum Einkaufen in eine kleine Stadt, die auf dem Weg zu den ersten Wasserfällen lag. Ich musste einige E-Mails checken etc. und Tim ist auch immer wieder froh, wenn er mal bisschen Internet hat und seine Leute auf den neuesten Stand bringen kann. Nachdem wir genügend WLAN geschnorrt hatten ging es dann aber auch schon weiter zu den Wasserfällen. Nach einer ca. 30 Minütigen fahrt waren wir da und stapften mit (leider) vielen anderen Leuten zu den Wasserfällen, fanden aber auch einen Traumhaften Spot, wo so gut wie nichts los war und meine Kamera kam zum ersten mal auch so richtig auf ihre kosten! Nachdem alle Fotos in der Tasche waren ging es dann auch schon Richtung Campingplatz, was ein ziemlich lustiges Abenteuer war! Wir haben im Hostel zwei Mädels kennen gelernt, die sich einen Camper ausgeliehen hatten und die nächsten paar Monate mit ihm die Ostküste hoch Reisen werden. Da es ganz gut passte und wir auf unserem Weg nach Cairns an ihrem aktuellen Spot vorbei gekommen sind haben wir uns zusammengeschlossen und sind spontan auf einen kostenlosen Campingplatz weitergezogen. Dass Apple Maps uns falsch leiten würde und wir auf einmal auf einer 4WD-Strecke landen würden konnte natürlich keiner wissen und wir hatten ziemlich Angst, dass ihr „Booty Call“ Camper komplett zerstört werden könnte aber er hat es tapfer durchgestanden und so sind wir dann wieder mal mit der Dunkelheit angekommen. Erst mal schnellstmöglich Feuerholz suchen und dann zügig kochen war der Plan. Nach dem Essen sind wir noch zusammen gesessen bis wir kein Feuerholz mehr hatten und es zu kalt wurde. Mit dem erloschenen Feuer sind wir dann auch schlafen gegangen.

Nach dem Frühstück am darauf folgenden Tag war dann der Plan, nach Newcastle zu fahren und das Auto final abzubezahlen. Dafür brauchten wir aber natürlich das Geld, welches ich mir vom deutschen Account auf mein Australischen überwiesen habe. Leider war das Geld aber immer noch nicht da und so mussten wir irgendwie eine Lösung für das Problem finden! Wir fuhren also nachdem wir die Mädels verabschiedet hatten erstmal nach Newcastle und sprachen mit einer Frau aus der Westpac ob man da irgendwas machen könnte um das Geld schon früher zu bekommen. Sie hat alles versucht, konnte uns dahingehend aber leider nicht weiterhelfen… Also fuhren wir zu Tom um ihm die schlechte Botschaft - dass unser Geld immer noch nicht da war - zu beichten. Er war gerade einkaufen als wir ankamen also machte uns sein Mitbewohner auf und bat uns herein. Ungefähr 20 Minuten später kam er dann auch dazu, legte ein 6-Pack Bier auf den Tisch und wir haben ihn erstmal auf den neuesten Stand gebracht! Als wir ihm dann die Thematik erklärt haben und viel gegrübelt hatten, welche Möglichkeiten wir hätten um nicht in Newcastle festzustecken, haben wir uns gemeinsam dazu entschlossen, ihm nochmals 1000,- Dollar Cash zu geben und den Rest dann einfach zu Überweisen sobald wir das Geld auf dem Konto haben. Ich finde das sehr bemerkenswert von ihm, ein solches Vertrauen gegenüber zweier Fremder zu haben ohne irgendeine Absicherung!! Wir für unseren Teil waren einfach überglücklich, endlich in den Norden fahren zu können und so kam es dann auch. Erst noch das Auto umschreiben lassen, bisschen was Einkaufen und dann ging es auch schon los auf den Dreistündigen Trip zum nächsten Campingplatz. Tim ist an dem Tag auch das erst mal bei Linksverkehr gefahren und hat sich wacker geschlagen! Natürlich kamen wir mal wieder im Dunkeln an (wie immer bis jetzt). Es wurde recht zügig gekocht und anschließend saßen wir noch am Lagerfeuer, quatschten ein bisschen und waren total überwältigt, dass man die Milchstraße mit bloßen Augen sehen konnte! Als das Brennholz dann leer war ging es nach einem Ereignisreichen Tag auch schon ins Bett.

Am nächsten morgen ging es dann auch recht früh wieder aus den Federn. Die erste Dusche nach 3 Tagen war seeeeehr seeeeehr kalt aber trotzdem gut! Wir wollten recht zügig los, weil der Campingplatz eigentlich was kosten sollte aber bei unserer Ankunft niemand mehr da war also haben wir uns gedacht wir gehen früh wieder uns waren einfach nie da. Ein kurzes Frühstück an nem schönen Fluss und dann ging es nach Port Macquaire in die Library um bisschen was zu planen und damit ich den ersten Blogeintrag aus Australien endlich hochladen konnte.

 

Das war fürs erste mal ein Überblick über die Ereignisreichen ersten Tage in Australien! Mal schauen was die nächsten Tage/Wochen/Monate so bringen. Ihr bleibt auf jeden Fall auf dem Laufenden und ich versuche alle 10 Tage spätestens immer den neuen Eintrag hochzuladen.

 

Bis dahin,

euer Sebi

27August
2017

Letztes Update vor dem Abflug

Hier ist dann auch schon das letzte Update bevor es erste Berichte aus Australien gibt!

 

Inzwischen ist es nichtmal mehr eine Wochen bis der Flieger geht!!!

Die Wunschliste auf Amazon ist leer, der internationale Führerschein ist auch in der Tasche und jegliche Arzttermine liegen auch schon hinter mir. Letztendlich wartet einfach alles nur noch drauf eingepackt zu werden, damit es endlich los gehen kann.

Das Studium ist bereits auch schon vorbei, was sehr schade ist aber die Abschlussprüfungen sind soweit gut verlaufen und meine Pappnasen aus dem Studium bleiben ja auch während der Zeit in Australien und natürlich auch darüber hinaus immer auf dem laufenden! wink

 

Die Abschiedsfeier ist auch schon gewesen und war ein Riesen Erfolg! Vielen lieben Dank nochmal an alle, die da waren! Habe mich wahnsinnig gefreut!
Einige werde ich bis zum Abflug zwar nochmal sehen aber alle, die ich bis dahin nicht mehr zu Gesicht bekomme, bleiben über meinen Blog hier und per WhatsApp etc. natürlich up to Date. smile

 

Hier jetzt aber nochmal für alle, die es interessiert, wie versprochen meine Packliste bzw. alles, was ich auf die Reise mitnehmen werde.

 

 

im Flieger:

 

  • Laufschuhe / Kompressionssocken + Hose / kurze Jogger / luftiges T-Shirt / dünner Pulli / Cap

 

im Rucksack:

 

  • 1x Lederhos´n
  • 1x Trachtenhemd
  • 1x Trachtenweste
  • 2x kurze Jeans
  • 2x lange Jeans
  • 5x T-Shirts
  • 3x Tanktop
  • 1x dicker Pullover
  • 1x lange Jogger
  • 2x Badehose
  • 7x Unterhose
  • 4 Paar Socken (2x Knöchel / 2x Sport)
  • 1x Gürtel
  • 2x Sportgarnituren (Hose+Radlerhose+Unterziehshirt)
  • 1x Softshelljacke (je nach Platz im Rucksack oder im Flieger)
  • 1x Regenjacke

 

Schuhe:

 

  • 1 Paar Sneaker
  • 1 Paar Laufschuhe
  • 1 Paar Flip Flops
  • 1 Paar Wanderschuhe / Trekkingschuhe

 

Elektronik + Zubehör:

 

  • Handy mit Ladekabel
  • Kindle mit Ladekabel
  • Kamera (Sony Alpha 6000) mit Ladekabel
  • Ersatzakkus mit Ladestation
  • Objektive (1x Zoom / 1x Weitwinkel / 1x Makro)
  • Stativ
  • Kameratasche
  • 3x 32GB Micro SD Karte
  • 1x 64GB SD Karte
  • GoPro Hero 4 Silver + Ladekabel
  • GoPro Zubehör (Brustgurt etc.)
  • 2x GoPro Ersatzakkus
  • 2x Power Bar
  • Kopfhörer
  • Laptop mit Ladekabel
  • 2x Externe Festplatte (2x 1TB)
  • 1x USB-Stick (32GB)
  • Steckdosen-Adapter
  • Mehrfachsteckdose
  • Stirnlampe
  • Taschenlampe

 

Dokumente:

 

  • Reisepass
  • Flugtickets
  • Visum
  • Kontoauszug —> Geldnachweis für Visum
  • Bankdaten
  • internationaler Führerschein
  • Auslandskrankenversicherung
  • Impfpass

 

Kulturbeutel:

 

  • Zahnbürste, Zahnpasta
  • Pinzette, Nagelschere etc.
  • Rasierer
  • Ohrstöpsel
  • Fiber (Haargel)
  • Deo
  • Seife

 

Reiseapotheke:

 

  • Medikamente gegen Übelkeit
  • Elektrolyte
  • Kohletabletten
  • Schmerztabletten
  • Nasenspray
  • Wundsalbe
  • Desinfektionsmittel
  • Pflaster (auch Wasserfest)
  • Tape

 

Sonstiges:

 

  • 2x mikrofaser Handtuch (1x M / 1x XL)
  • 1x Sonnenbrille mit Etui
  • FM Transmitter
  • Notizbuch + Stifte
  • Wäscheleine
  • Taschenmesser
  • Bauchtasche
  • Schlösser
  • Reisehängematte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15April
2017

Die Tage, Wochen und Monate schwinden dahin...

Hier ein kurzes Update! wink

4 Monate, 20 Wochen oder 140 Tage bis die Reise endlich startet und das warten ein Ende hat! Der Flug ist gebucht, das Visum beantragt und bestätigt sowie der Backpack gekauft und bis auf ein paar Kleinigkeiten sind die wichtigsten Gegenstände (Kamera, Reiseadapter, GoPro, Power Banks etc.) auch bereits besorgt. Es ist schon krass wie schnell die Zeit vergeht und die Vorfreude wächst von Tag zu Tag! Die Shopping Liste schrumpft langsam aber sicher und das letzte Semester in meiner Studiumslaufbahn steht in den Startlöchern! Ich freue mich drauf wieder einen geregelten Tagesablauf nach den langen Semesterferien zu haben und viele mögen sagen: "spinnst du?! Wie kannst du dich nur freuen, dass die Semesterferien vorbei sind?!" aber da muss ich sagen, dass ich einfach zu gerne studiere und die Zeit wohl auch sehr vermissen werde! Nichtsdestotrotz steht mir danach wohl die geilste Zeit meines Lebens bevor "so who cares"!cool

Bis zum Abflug stehen aber unter anderem noch das beantragen eines internationalen Führerscheins und das auffrischen einiger Impfungen an, genauso wie das leeren meiner Amazon Wunschliste natürlich tongue-out und vieles mehr. Eine genauere Auflistung, was ich mitnehmen werde und was ich im vorhinein alles erledigt, beantragt und geplant habe kommt dann kurz vor Abflug in aller Ausführlichkeit.

Catch up soon! smile

 

05Dezember
2016

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.